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Namibia
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Nissan Double Cab mit 2 Dachzelten. Bei der hohen Dachlast ist stets vorsichtiges Fahren angesagt, besonders auf Schotterpisten.

Braucht man ein Dachzelt?
Alle Vermieter von Geländewagen im südlichen Afrika bieten heute Dachzelte an. Eigentlicher Grund ist die enorme Nachfrage danach. Diese wiederum beruht hauptsächlich auf der übertriebenen Angst vor nächtlichem Besuch von Schlangen, Spinnen und anderen Kriechern, schläft man lieber auf dem Autodach anstatt im Bodenzelt. Dachzelte bergen jedoch eine Gefahr: sie erhöhen den Schwerpunkt. Vor allem mit zwei Dachzelten liegt die Dachlast im Grenzbereich des Zulässigen. Auf den oft stark gewölbten Gravel Roads führt dies leicht dazu, daß man die Kontrolle über das Fahrzeug verliert, wenn man zu schnell in Kurven hineinfährt. Die vielen Überschläge mit Totalschaden in Namibia sprechen Bände. Dachzelte sind jedenfalls 1000mal gefährlicher als Schlangen oder Löwen.

Die gängigen 4x4 Mietwagen in Namibia
Der "Bakkie" mit Doppelkabine und fünf Sitzplätzen oder mit Einzelkabine für zwei Personen ist der Standard bei den 4x4 Mietwagen in Namibia. Sofern entsprechend ausgerüstet, kann man damit alle Regionen im südlichen Afrika bereisen. Bakkies haben bauartbedingt nicht ganz so viel Beinfreiheit auf den hinteren Sitzen.

Toyota Hilux 4x4 Double Cab
Dieses Geländefahrzeug wird von vielen Vermietern favorisiert. Es wird meist mit einem 3.0 Liter Dieselmotor angeboten. Der Hilux ist robust und einigermaßen bezahlbar. Für 4 bis 5 Personen ist ausreichend Platz. Ebenso für jede Menge Gepäck und Ausrüstung. Die Fahrzeuge werden mit oder ohne Campingausrüstung angeboten.

Toyota Hilux 4x4 Single Cab
Dieses Fahrzeug hat eine kleinere Kabine, und ist nur für 2 Personen geeignet. Es ist ebenso robust wie der Hilux Double Cab. Single Cabs werden mit oder ohne Campingausrüstung angeboten.

Nissan Navara 4x4 Double Cab
Der Nissan ist geringfügig preiswerter als der Toyota Hilux, in Bezug auf Motorisierung und Ausstattung aber ähnlich. Für 4 bis 5 Personen und Gepäck ist ausreichend Platz. Die Fahrzeuge werden mit oder ohne Campingausrüstung angeboten.

Nissan Navara 4x4 Single Cab
Dieses Fahrzeug hat eine kleinere Kabine, und ist nur für 2 Personen geeignet. Es ist ebenso robust wie der Nissan Doppelkabiner. Mit oder ohne Campingausrüstung zu bekommen.

Landrover Defender
Der Defender ist in Bezug auf seine Geländegängigkeit unschlagbar, besonders bei Fahrten auf Weichsand oder auf schlammigen Strecken. An Komfort hat er dafür weniger zu bieten. Er ist laut und lahm, nicht staubdicht und fährt sich eher wie ein älterer LKW. Außerdem kann man selbst mit relativ neuen Fahrzeugen technische Pannen erleben. Da der Defender von seiner Technik her recht simpel ist, kann ihn allerdings meist jeder Buschmechaniker rasch reparieren. Defender werden nur von wenigen Vermietern angeboten.

4x4 Vermittlung
Wir kennen alle 4x4 Anbieter im südlichen Afrika und beraten Sie gern bei der Wahl des bestmöglichen 4x4 Fahrzeugs oder vermitteln Ihnen ein Angebot. Meist können wir Ihnen das gewünschte Fahrzeug günstiger anbieten als bei Direktbuchung. Schicken Sie am besten ein email mit den Reisedaten (Datum und Ort für Annahme und Rückgabe des Fahrzeugs, geplante Reisegebiete) an: 4x4hire@suedafrika.net

Hinweis: Wir treten für alle Anbieter nur als Vermittler auf. Vertragspartner ist das jeweilige Unternehmen in Südafrika oder Namibia.

4x4 Geländewagen für Namibia

Namibier lieben Geländewagen. Top Favorit ist dabei die Marke Toyota., vor allem den prestigeträchtigen Landcruiser. Auch die Toyota Hilux Doppelkabiner sind populär. Sie werden "Bakkies" genannt und wegen ihrer großen Ladefläche sowie des günstigeren Preises geschätzt. Ebenfalls beliebt sind die vergleichbaren Fahrzeuge von Nissan und Mitsubishi.

Zunehmend weniger auf Namibias Straßen und Pads sieht man dagegen den Landrover Defender, einst das Afrika- und Safari-Auto schlechthin. Wenngleich manche Farmer das Fahrzeug bevorzugen, finden die Städter den "Landy" zu laut, zu rauhbeinig und unzivilisiert, zu wenig staubdicht und auch zu unzuverlässig. Anders sieht es da bei den edlen Brüdern des Defenders aus, dem Landrover Discovery oder dem Range Rover.

Leider sind Geländewagen sündhaft teuer in Namibia, da sie mit sehr hohen Importzöllen belegt sind. Der Toyota Landcruiser 200, Spitzenreiter unter den begehrtesten 4x4s, kostet fast so viel wie ein Einfamilienhaus. Bakkies sind günstiger zu haben, da sie großenteils in Südafrika montiert werden. Die hohen Anschaffungskosten wirken sich natürlich auf die Mietpreise aus.

Welches Fahrzeug mietet man für die Reise?
Grundsätzlich benötigt man für die Namibia Reise keinen Geländewagen. Viele Straßen sind asphaltiert, und auch die "Gravel Roads" sind normalerweise in gutem Zustand und problemlos von normalen PKWs zu bewältigen. Allerdings sehen es manche Vermieter nicht gern, wenn man sich mit einem normalen PKW überwiegend auf Schotterpisten bewegt. Vorteile haben Geländewagen allerdings auf den "game drives", also auf Pirschfahrten in den Wildreservaten. Durch die erhöhte Sitzposition kann man das Wild oft sehr viel besser sehen, zumal wenn andere Fahrzeuge vor einem stehen.

Ein echter Geländewagen wird nur in wenigen Gegenden Namibias benötigt. Wer zum Beispiel das Kaokoveld oder durch das Khaudom Game Reserve besuchen möchte, kommt nicht ohne 4x4 aus. Auch im Moremi Wildreservat oder in der Zentral Kalahari - beides in Botswana - geht es nicht ohne die teuren Gefährte. Wichtig ist dabei auch die Zusatzausrüstung. Sinnvoll sind ein Long-Range Tank für große Reichweiten, 2 Reserveräder, Hi-Lift-Jack und weiteres Bergewerkzeug. Auch ein Wassertank und ein Kompressor-Kühlschrank sollte vorhanden sein, einschließlich Doppel-Batteriesystem, um auch bei nächtlichem Betrieb des Kühlschranks den Motor am nächsten Morgen problemlos starten zu können. Hilfreich ist auch ein Luft-Kompressor zum Aufpumpen der Reifen nach Fahrten auf Weichsand, auf denen man den Reifendruck reduzieren musste.

Bei der Frage nach dem Geländewagen spielen auch die Witterungsbedingungen eine Rolle. Nach andauernden, heftigen Regenfällen weichen alle Gravel Raods (auch "Dirt Roads" genannt) auf, auch wenn sie zuvor in noch so gutem Zustand waren. Dann ist ein Fortkommen schwierig. Für Geländewagen ist es leichter, aber auch sie stoßen im Schlamm bald an ihre Grenzen.


Bild unten: Toyota Hilux Double Cab, expeditionsmäßig ausgerüstet. Oben: Ein Landrover Discovery am Sani Pass in Südafrika