Namibia
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Namibia Geographie

Namibia
Geographie

Die Niederschläge in Namibia nehmen - vereinfacht dargestellt - von Südwesten nach Nordosten hin zu. Die jährlichen Mengen variieren zwischen 50 mm in der Namib und 700 mm im Caprivi. In Dürrejahren, zum Beispiel zwischen 1991 bis 1993, können sie noch weit geringer ausfallen.

Tockenfluss in ZentralnamibiaRegen kommt meist von Nordosten zwischen Dezember und Februar, wenn feucht-labile Luftmassen aus dem tropischen Teil Afrikas bis nach Botswana und Namibia vordringen und sich in Form von heftigen Gewittergüssen abregnen. Ein Grossteil der Niederschläge verdunstet sofort oder versickert, ohne von der Vegetation aufgenommen werden zu können. Auf Grund von wasserundurchlässigen Ton- und Gesteinsschichten hat Namibia jedoch relativ viel Grundwasser, das letztlich die Lebensgrundlage der Siedlungen und Farmen darstellt.

Ein Teil der jährlichen Niederschläge wird in Stauseen aufgefangen, der grösste ist der Hardap Dam bei Mariental mit einem Volumen von 300 Millionen Kubikmetern. Insgesamt ist und bleibt die Wasserversorgung in Anbetracht der steigenden Bevölkerungszahl eines der wichtigsten Probleme Namibias. Geplant ist die Wasserentnahme aus dem Okavango Fluss und der Bau einer Pipeline. Das Projekt scheiterte bislang jedoch am Widerstand Botswanas, das eine Veränderung der Ökologie im Okavango Delta befürchtet.

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