Namibia
Zentral
Süden
Norden
Dornsavanne

Die Pflanzenwelt in Namibia

Nach Nordosten hin - wo die Niederschläge etwas höher sind - geht die Dornbuschsavanne allmählich in eine Mopanesavanne über. Der Baumbestand nimmt zu. Im regenreichen Caprivi findet man eine lichte Baumsavanne. Vereinzelt sieht man hier ausserdem Affenbrotbäume (Baobabs), wilde Feigenbäume und Makalani Palmen.

KöcherbäumeIm niederschlagsarmen Südnamibia ist der Grasbestand gering. Auch Bäume findet man nur selten. Sukkulenten, wasserspeichernde Gewächse, sieht man dagegen häufiger. Am beeindruckensten ist der - in Namibia und im Namaqualand endemische - Kokerboom oder Köcherbaum. Er wird bis zu 9 Meter hoch und ist besonders in der Keetmanshoop Region verbreitet, wo es einen ganzen "Köcherbaumwald" gibt.

Die Niederschläge sind in Namibia insgesamt sehr gering. Die Tage sind heiss, und die Sonne brennt gnadenlos. Das Land wirkt darum meist trocken und ausgedörrt. Das silbrig-gelbliche Gras wächst in Büscheln und bedeckt den rötlichbraunen Boden nur spärlich. Lediglich während der kurzen Regenzeit von Dezember bis Februar und in den anschliessenden Monaten sind Grasflächen und Buschwerk grün. Auch in den ansonsten nahezu vegetationslosen Wüsten im Süden sieht man dann oft einen zartgrünen Grasflaum sowie ein Meer von Wildblumen.
Baobab, Namibia
Links oben: Grün ist das Land nach der Regenzeit. Strasse von Windhoek nach Okahandja. Darunter: Baobab (Affenbrotbaum) im Nordosten. Oben rechts: Typische Dornsavanne in Zentralnamibia. Darunter: Köcherbäume bei Keetmannshoop.

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