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Kaokoveld
Namibia
Das einsame Kaokoveld (Kaokoland) im Nordwesten mit der Distrikthauptstadt Opuwo zählt zu den besonders unberührten Regionen Namibias. Das schwer zugängliche Gebiet südlich des Kunene-Flusses ist Heimat der Himbas, ein halbnomadisches Hirtenvolk, das bislang in der Abgeschiedenheit des Kaokolandes seine ethnische Eigenart und Kultur bewahren konnte.
Das Kaokoveld kann nur unter expeditionsmässigen Bedingungen in Geländefahrzeugen und möglichst unter der Leitung eines erfahrenen Führers bereist werden. Die Wellblechpisten im Kaokoland sind kaum beschildert. Oft sind sie extrem steinig oder tief sandig. Es gibt keine Unterkünfte sondern nur einige wenige Campingplätze im Kaokoveld. Übernachtet wird oft auch einfach in der Wildnis.
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Als schwierigste Passtrasse im Kaokoveld gilt der Van-Zyl's-Pass durch die Otjihipa Berge westlich von Otjitanda. Die meist sehr enge Fahrspur besteht aus grobem Geröll und scharfkantigen Gesteinsbrocken. Die Steigungen und Gefälle, die es zu überwinden gilt, sind teilweise extrem. Der Pass ist nur von Ost nach West zu befahren, also in der Abwärtsrichtung. Für die 10 Kilometer lange Strecke werden rund 3 Stunden Fahrzeit benötigt. Nur gut ausgerüstete Geländewagen mit kraftvollen Motoren und viel Bodenfreiheit können den Pass bewältigen.
Unten angekommen, wird man mit der paradiesischen Landschaft des - von violett schimmernden Bergketten umgebenen - Marienflusstales belohnt. Man fährt auf weichen, aber festen Sandwegen durch eine leicht gewellte Grassavanne. In nördlicher Richtung geht es zu einer der schönsten Stellen am Kunene River. Direkt am Fluss liegt das von den lokalen Himbas geführte Camp Okarohombo. Ein wenig in Acht nehmen muss man sich vor den Krokodilen im Fluss.
Auf dem Rückweg durchfährt man das Marienflusstal in südlicher Richtung bis Orupembe und von dort weiter auf der Pad 3707 nach Purros am Hoarusib Fluss, einer Oase inmitten herrlicher Natur, wo es ausser einer Himba Siedlung auch ein Camp zum Übernachten gibt. Und wer sich nach mehr Zivilisation sehnt, erreicht 80 km weiter die Lodge von Fort Sesfontein.
Ausführliche Reisehinweise für das Kaokoveld finden Sie auf der INFO Seite. |
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Relativ leicht zu befahren ist die Route zu den Epupa Wasserfällen am Kunene River auf der Pad C43. Die Strecke ist zwar steinig und rauh, jedoch beschildert, und es gibt weder schwierige Pässe noch Weichsand Passagen. Lediglich nach Regenfällen kann das Durchfahren des Ombuku Flussbetts bei Okongwati schwierig sein. An den Fällen selbst stösst man auf paradiesische Natur mit Palmen und Affenbrotbäumen. Oberhalb der Wasserfälle gibt es schöne Pools zum Baden, allerdings ist Vorsicht vor Krokodilen geboten.
Oben links: Epupa Wasserfälle. Unten links: Himba Familie im Kaokoveld, Namibia. Rechts oben: Im Marienfluss Tal. Im Hintergrund die Otjihipa Berge. Rechts unten: Sunset im Kaokoveld. |
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