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Aus / Garub / Namib
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Kriegsgefangenen Lager4 Kilometer südöstlich von Aus an der C13 Pad nach Rosh Pinah liegt liegt das Kriegsgefangenenlager von Aus. Nachdem die deutsche Schutztruppe im Juli 1915 vor den zahlenmässig weit überlegenen südafrikanischen Truppen kapitulierte, wurden hier rund 1500 Männer interniert. Sie lebten ein Jahr lang in Zelten und waren den extremen Witterungsbedingungen schutzlos ausgeliefert. Viele wurden krank und starben. Die Männer bauten sich jedoch schliesslich in Eigenregie aus selbstgebrannten Tonziegeln feste Häuser. Erst vier Jahre später, nach Abschluss des Friedensvertrags von Versailles im Jahre 1919, wurden die Gefangenen entlassen. Heute sind nur noch ein paar Steinhaufen von dem Lager übrig und eine Gedenktafel. Namib WildpferdeDie eigentliche Attraktion sind aber die Wildpferde von Garub. Die hölzerne Besucherstation bei der Wasserstelle ist von der B4 aus gut sichtbar, ausserdem gibt es ein Schild an der Zufahrt. Es gibt zur Zeit rund 100 Wildpferde bei Garub. Vor einigen Jahren waren es sehr viel mehr. Die Regierung liess jedoch wegen grosser Wasserknappheit den Grossteil der Pferde einfangen und verkaufen. Es gibt keinen Ranger an der Station. Der Eintritt ist frei. Der Ursprung der Wildpferde ist heute geklärt. Sie stammen aus der südafrikanischen Armee und wurden durch einen Luftangriff eines deutschen Fliegers zu Beginn des 1. Weltkriegs versprengt. |
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| Herrlich übernachten kann man auf der Farm Klein-Aus Vista. Der Abzweig von der B4 ist 2 km westlich von Aus. Die Farm bietet rustikale, sehr schön eingerichete Naturstein-Chalets in Öko-Bauweise und in atemberaubender Landschaft. Die Chalets haben eine Küche, aber man kann auch im Restaurant der Hauptlodge essen. Es gibt ausserdem schöne Camping Möglichkeiten. Klein-Aus bietet zudem Touren und Ausritte zu Pferd an. Und natürlich kann man auch wunderbar wandern. Sehr empfelenswert! eMail Von Aus ist man in einer Stunde in Lüderitz. Kurz vor Lüderitz führt die Strasse (B4) durch die Treibsand Dünen der Namib. Schon bei mittleren Windstärken ist die Luft voller Sand. Stellenweise ist die Strasse mit Sand bedeckt. Sanddünen mitten auf der Fahrbahn müssen vorsichtig umfahren werden. Bei Sandsturm sollte man die Scheinwerfer mit Klebeband schützen.
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