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Okahandja
Namibia

Okahandja ist eng mit der Geschichte des Herero Volks in Namibia verknüpft. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts liegt hier eines ihrer wichtigsten Stammeszentren. Auf dem Friedhof in der Nähe der Missionskirche liegen ihre Häuptlinge Tjamuaha, Maharero, Samuel Maharero und Hosea Kutako begraben. Auch das Grab des 1978 ermordeten Herero-Führers Clemens Kapuuo findet man hier.

Alljährlich am letzten Sonntag vor dem 26. August finden umfangreiche Festlichkeiten zum Gedenken an die Ahnen in Okahandja statt. Besonders beeindruckend sind die farbenprächtigen Festumzüge. Die Herero Frauen tragen voluminöse viktorianische Kleider und ihre typischen, an Rinderhörner erinnernden Kopfbedeckungen. Die Männer tragen beigefarbene Militäruniformen.

Okahandja hat - abgesehen von zwei grossen Kunsthandwerksmärkten am Ortseingang und Ortsausgang - nicht viel Interessantes zu bieten. 25 Kilometer südwestlich liegen jedoch die Thermalquellen von "Gross Barmen". Die einstige Missionsstation wurde 1975 zum Thermalbad umgebaut. Aus einer Tiefe von 2500 Metern strömt 65 Grad Celsius heisses Heilwasser in eine Innen- und ein Aussenbecken.

Weitere Informationen über Gross Barmen und Unterkunft im Raum Okahandja auf der INFO Seite.
Links: Gräber von Herero Führern auf dem Friedhof von Okahandja. Oben: Festlicher Umzug auf dem Herero Day in Okahandja, alljährlich Ende August stattfindend.

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