Namibia
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Spitzkoppe Gestein, Namibia

Spitzkoppe / Erongo
Namibia

Das Felsmassiv aus Granitgestein gehört zur Erongo Bergregion und entstand vor mehr als 100 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität und anschliessende Erosion. Magma drang nach oben, jedoch nicht bis an die Oberfläche. Durch Winderosion (Windschliff) wurde anschliessend in Millionen von Jahren das Deckmaterial abgetragen, bis die Granit Intrusion freilag.

Man kann jedoch in der herrlichen Landschaft ausgiebig wandern und zwischen den skurilen Gesteinsformationen herumklettern. Für den Pflanzenliebhaber gibt es interessante Gewächse zu entdecken wie die gelblichen Butterbäume oder den "Giftboom" (euphorbia virosa), ein Wolfsmilchgewächs mit extrem giftigem, weissem Saft, mit dem die Buschmänner ihre Pfeile vergifteten. Buschmann-Zeichnungen findet man an verschiedenen Stellen, viele im "Bushman Paradise" unter einer überhängenden Felswand.

Weitere Informationen und Reisehinweise finden Sie auf der INFO Seite.
Spitzkoppe, Namibia
Die Höhendifferenz zwischen Bergspitze und dem Umland beträgt 700 Meter. Neben der Spitzkoppe liegen die Kleine Spitzkoppe mit einer Höhe von 1584 Metern über dem Meeresspiegel sowie die Pontok Berge.

Die - harmlos wirkende - Spitzkoppe ist sehr schwer zu besteigen, erstmals wurde sie 1946 bezwungen. Nur erfahrene Bergsteiger mit entsprechneder Ausrüstung und Vorbereitung können den Berg meistern. Im Sommer ist es völlig unmöglich, weil man sich an dem heissen Gestein regelrecht die Hände verbrennt.

Unten: Zufahrt zur Spitzkoppe. Links: Der Inselberg wirkt recht harmlos. An der Besteigung haben sich jedoch schon viele Bergsteiger vergeblich versucht. Oben: Rund um die Spitzkoppe findet man interessante Gesteinsformationen.
Spitzkoppe Zufahrt, Namibia

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