Namibia
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Tsumeb Museum

Tsumeb
Namibia

Auch Tsumeb wirkt relativ grün. Besondes schön ist es im Frühjahr, wenn die zahlreichen violetten Jacaranda Bäume blühen. Die "Gartenstadt" Tsumeb - sie hat rund 15000 Einwohner - lebt jedoch vorwiegend vom Bergbau. Schon die Buschmänner fanden hier - in einem Malachit Hügel - Kupfer und tauschten es mit den Ovambos gegen Tabak ein.

Um 1900 begann man mit sdem industriemässigen Bergbau von Kupfer, Blei, Silber, Zink und Cadmium. Der Erzgang von Tsumeb - er ist vulkanischen Ursprungs - enthält jedoch weitaus mehr Minerale, zum Teil sehr seltene. Insgesamt wurden 217 verschiedene Minerale zählt. Nirgends auf der Welt wurde bislang eine solche Vielfalt gefunden. Die Mine ging vor einigen Jahren in Konkurs, ist aber mittlerweile wieder in Betrieb.

Über die Wunderwelt der Minerale und Kristalle kann man sich im heimatkundlichen Museum von Tsumeb informieren. Die engagierte Kuratorin Ilse Schatz, die das Museum 1975 gründete, erzählt auch gern interessante Geschichten aus der Kolonialzeit von Tsumeb. Weitere Informationen, Reisehinweise und Unterkunft finden Sie auf der blauen INFO Seite.

Links oben: Dioptase aus Tsumeb. Darunter: St. Barbara Kirche in Tsumeb. Rechts: Tsumeb Museum.
St. Barbara Kirche

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