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Skelettküste (Skeleton Coast)

An der Mündung des Ugab Riviers, rund 200 Kilometer nördlich von Swakopmund, beginnt offiziell Namibias Skelettküste, seit 1973 durch den Skeleton Coast National Park geschützt, der bis hinauf zum 500 Kilometer entfernten Kunene Fluss an der angolanischen Grenze reicht. Mit einer Fläche von 16.000 Quadratkilometern ist er der drittgrößte Nationalpark Namibias. Der südliche Teil dieses Schutzgebietes - bis Terrace Bay - ist mit einem Permit frei zugänglich. Hauptsächlich sind es Angelfreunde aus Namibia und Südafrika, die in den entlegenen Camps von Torra Bay und Terrace Bay Urlaub machen.

Die Piste an der Küste entlang endet in Terrace Bay. Der nördliche Teil des Skelettküsten Nationalparks ist landschaftlich am reizvollsten. Er ist jedoch für den Individualreisenden nicht zugänglich, sondern kann nur mit einem privaten Safari Unternehmen bzw. als Flugsafari bereist werden.


gestrandetFotos: Links Schiffswrack an der Skeleton Coast. Oben rechts das Skeleton Coast Parktor an der Ugab Mündung.
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Dichter Nebel, heftige Stürme und extremer Seegang haben in der Vergangenheit viele Schiffe an der Skelettküste stranden lassen, und die trostlose Küste gilt als größter Schiffsfriedhof der Welt. An die 500 Wracks liegen verstreut auf den Sandbänken vor der tödlichen Küste. Schiffbrüchige, die es schafften, sich durch die tosende Brandung an Land zu retten, hatten nahezu keine Chancen zu überleben, denn vor ihnen lag kein schmaler Dünengürtel, sondern eine menschenleere, lebensfeindliche Küstenwüste, bis zu 300 Kilometer breit. Der Tod durch Verdursten war ihnen gewiss.

Im Jahre 1942 gelang es allerdings, die gestrandeten Schiffbrüchigen des britischen Passagierfrachtschiffs "Dunedin Star" zu bergen, das 500 Meter vor der Skelettküste auf Grund gelaufen war. Das Schiff hatte 63 Passagiere, die Besatzung und jede Menge Kriegswaffen und Sprengstoff an Bord. Die spektakuläre und hochdramatische Rettungsaktion, an der sich auch die südafrikanische Armee und Polizei beteiligte, ist in dem Bestseller "Skeleton Coast" von John Marsh eindrucksvoll beschrieben.

Skelettküste Reisehinweise und Unterkunft

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