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Klima, Reisewetter und beste Reisezeit für Namibia

Durchschnittlich 300 Sonnentage jährlich machen Namibia zu einem ausgesprochen sonnigen Land. Mit Niederschlägen in Form von heftigen Gewittergüssen ist ausschließlich in den Sommermonaten (November bis Februar, manchmal auch noch im März) zu rechnen. In dieser "Regenzeit" – sofern man überhaupt davon sprechen kann – können sich die trockenen Flussläufe, die man in Namibia "Riviere" nennt, für kurze Zeit in reißende Ströme verwandeln. Das ausgedörrte Land beginnt binnen weniger Tage zu ergrünen. Immer wieder gibt es jedoch auch Dürrejahre, in denen kein nennenswerter Niederschlag fällt.

Wann ist die beste Reisezeit für Namibia? Eine wichtige Frage bei der Reiseplanung, wenn man nicht zu sehr schwitzen und zugleich graue Regentage vermeiden will. Wenngleich man Namibia ganzjährig bereisen kann, so liegt die beste Reisezeit - oder zumindest die angenehmste Reisezeit - zwischen Ende April und Ende Juni. Die Temperaturen bewegen sich dann tagsüber um die 25 Grad oder etwas höher, der Himmel ist stets strahlend blau. Nachts kühlt es angenehm ab, so dass man gut schlafen kann. Sofern es während der Regenzeit nennenswerte Niederschläge gab, ist die Landschaft noch grün und nicht so verstaubt wie in späteren Monaten.

Aber auch in den trockenen Wintermonaten (Juli bis September) ist das Wüstenland Namibia gut zu bereisen. Die Temperaturen am Tage sinken selten unter 20 Grad. Im Binnenhochland und in der Namib Wüste kann es allerdings zu Nachtfrösten kommen. Die Wintermonate sind die Hauptreisezeit in Namibia, und es ist dementsprechend voller im Land, Unterkünfte und Mietwagen oft schon lange ausgebucht.

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Foto: Dramatischer Himmel in Südnamibia. Niederschläge gehen meist als heftige Gewittergüsse im Sommer nieder.
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Foto: Sossusvlei, Namib Naukluft Park. Die Sommertemperatuen In der Namib Wüste liegen am Tage oft weit über 40 Grad Celsius.

In den Sommermonaten - von November bis März - wird es heiß, im Süden (Namib Wüste) sehr heiß. Namibier reisen dann gern zu den kühlen Küstenorten, besonders nach Swakopmund. Hier muss zwar mit häufigem Seenebel gerechnet werden, er löst sich aber meist um die Mittagszeit auf. Auch Windhoek ist im Sommer einigermaßen gut zu ertragen, bedingt durch seine Höhenlage (1650 m). Die Namib sollte man dagegen im Sommer meiden, denn die Temperaturen klettern nicht selten über die 40 Grad Marke. Auch auf den tropisch-feuchten Nordosten des Landes - vor allen den Caprivi - sollte man im Sommer besser verzichten. Gleiches gilt für das Nachbarland Botswana und den Norden Südafrikas.

Beachten Sie bitte bei der Reiseplanung, dass die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel vertauscht sind. Und ebenso, dass die Sonnenstand Zeiten anders sind als bei uns.

Sofern Sie weitere Informationen zum Klima und zur besten Reisezeit für Namibia benötigen, können Sie uns gern anrufen: Tel 08362 9268303

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Selbstfahrer Reise durch Namibia